Mathematik-Module im 1. Studienjahr

Die Informationen auf dieser Seite beziehen sich auf Module des 1. Studienjahres für den Bachelor Mathematik mit der Fach-Prüfungs- und Studienordnung von 2019.

Das erste 1. Studienjahr

Die Module und Lehrveranstaltungen im 1. Studienjahr vermitteln Ihnen die wesentlichen Grundlagen für ein erfolgreiches Mathematikstudium.

Damit Sie lernen diese zu beherrschen, besuchen Sie klassische Basisveranstaltungen in Analysis sowie Linearer Algebra und Diskreten Strukturen. Daneben richten wir in der Studieneingangsphase besonderes Augenmerk auf ein nachhaltiges und vernetztes Lernen, das Erkennen von Querverbindungen zwischen einzelnen Fachgebieten sowie die gezielte und intensive Einführung in die der Mathematik eigenen Arbeits-, Schreib- und Denkweise.

 

Module und ihre Lehrveranstaltungen

 

Für die weitere mathematische Fachausbildung ist ein umfassendes Verständnis dieser wesentlichen Grundlagen unerlässlich. Deshalb ist ein ausreichendes Verständnis im Rahmen der Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) nachzuweisen.

Kontakt

Analysis

Dozent im WS19/20
Prof. Gero Friesecke

Übungsleitung im WS19/20
Dr. Hans-Peter Kruse

 

 

Lineare Algebra und Diskrete Strukturen

Dozent im WS19/20
Prof. Christian Liedtke

Übungsleitung im WS19/20
David Mundelius, M. Sc.

 

Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP)

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) haben alle Studierenden die Möglichkeit, sich anhand fachlicher Inhalte hinsichtlich des Mathematik-Studiums zu orientieren. Mit dem Bestehen der Prüfung weisen die Studierenden auch nach, dass sie über die essentiellen mathematischen Grundlagen verfügen, die Voraussetzung für eine Fortführung des Mathematik-Studiums an der TUM sind. Die GOP ist gleichzeitig ein hervorragender Indikator für den Studienerfolg. Somit erhalten Studierende bereits während des ersten Studienjahrs Klarheit über die Anforderungen im Studiums. In der GOP nicht erfolgreiche Studierende müssen den Studiengang verlassen.
 

Die GOP umfasst

  • die vier Grundlagenmodule (schriftlich):
    Analysis 1, Lineare Algebra 1, Analysis 2 und Lineare Algebra 2 und Diskrete Strukturen und
  • das Modul Mathematische Grundlagen (mündlich).

Bis zum Ende des zweiten Fachsemesters müssen mindestens zwei der vier schriftlichen Grundlagenmodule (zwei der vier schriftlichen Grundlagenmodule können im weiteren Studium nachgeholt werden), sowie die mündliche Prüfung Mathematische Grundlagen bestanden sein. Hierfür haben die Studierenden jeweils zwei Versuche. Bei Nicht-Erscheinen zu einer Prüfung ohne triftigen Grund wird diese als nicht bestanden gewertet.

Mathematisches Studieren

Das Modul Mathematisches Studieren zählt zu den (mathematischen) Studienleistungen und besteht aus 5 verschiedenen Bausteinen:

1. Übungsleistungen zu Analysis, Lineare Algebra und Diskreten Strukturen

Zu diesen Lehrveranstaltungen geben Sie schriftliche Übungsaufgaben eigenständig oder in der Gruppe ab. Die Organisation erfolgt über die Übungsleiter der jeweiligen Veranstaltung, die auch Ansprechpartner bei Fragen zu diesem Teil sind. Damit Sie diesen Teil des Moduls bestehen, müssen Sie 3 aus 4 möglichen Übungsleistungen in den Basismodulen "Analysis 1", "Analysis 2", "Lineare Algebra 1" und "Lineare Algebra 2 und Diskrete Strukturen" erbringen.

 

2. Fragestunde

In den Basismodulen "Analysis 1", "Analysis 2", "Lineare Algebra 1" und "Lineare Algebra 2 und Diskrete Strukturen" bietet der Dozent der zugehörigen Vorslesung jeweils eine Fragestunde im Umfang von 1 Semesterwochenstunde (SWS) an.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

3. Hausaufgabenhilfe

In den Basismodulen "Analysis 1", "Analysis 2", "Lineare Algebra 1" und "Lineare Algebra 2 und Diskrete Strukturen" bieten wir jeweils Hausaufgabenhilfen an. Im Studienplan ist für jeden Studierenden der Besuch von Hausaufgabenhilfen im Umfang von 1 SWS eingeplant. Sie können die Hilfe auch öfter oder seltener in Anspruch nehmen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

4. Mathematik richtig aufschreiben

Im ersten Semester findet in Kleingruppen die Lehrveranstaltung "Mathematik richtig aufschreiben" im Umfang von 1 SWS statt. In diesen Gruppen werden Techniken für das korrekte Aufschreiben mathematischer Texte und Beweise in der richtigen Fachsprache vorgestellt, die im Übungsbetrieb und der Klausur benötigt werden.

Die Anmeldung ist möglich über TUMonline.

 

5. Mathematische Präsentation (Workshop)

Am Anfang des zweiten Semesters finden verschiedene Workshops statt. Zum Bestehen des Moduls muss jede*r Studierende einen dieser Workshops im Umfang von 1 SWS besuchen und dort einen mathematischen Vortrag erfolgreich vortragen.

Die Titel der Workshops erfahren Sie in der Mitte des ersten Semesters. Das Vortragsthema erhalten Sie in der Regel am Ende der Vorlesungszeit.

Kontakt

Allgemeines
Dr. Florian Lindemann

Übungsleistungen, Fragestunde und Hausaufgabenhilfe
Ansprechpartner der Analysis und Linearen Algebra und Diskrete Strukturen

Mathematik richtig aufschreiben
Dr. Florian Lindemann

Mathematische Präsentation (Workshop)
Maria Präßl, Dr. Kathrin Ruf

Mathematische Grundlagen

In der Mathematik ist es unverzichtbar, nachhaltig und vernetzt zu denken, das Querverbindungen zwischen Fachgebieten zu erkennen und mathematische Begriffe und Sachverhalte verständlich in einem Gespräch kommunizieren zu können.

Damit die Studierenden die Zeit finden, sich diese Kompetenzen in den beiden Kerngebieten Analysis sowie Lineare Algebra und Diskrete Strukturen aufzubauen, haben wir das Modul "Mathematische Grundlagen" als Pflichtmodul ins Curriculum aufgenommen. Es handelt sich dabei um ein Selbst-Studiumsmodul, das heißt es gibt keine Lehrveranstaltungen dazu, und erstreckt sich über die ersten beiden Semester.

Nähere Informationen finden Sie auch in der Modulbeschreibung.

Prüfung

Die 30-minütige mündliche Prüfung findet am Ende des zweiten Semesters statt. Hier weisen Sie nach, inwieweit Sie die Grundlagen der Analysis sowie der Linearen Algebra und Diskreten Strukturen sicher und integriert verstehen. Mit Fragen prüfen wir, ob Sie Zusammenhänge innerhalb eines Teilgebiets sowie zwischen diesen Teilgebieten herstellen und die einzelnen Gebiete hinsichtlich ihres Beitrags zur Lösung mathematischer Fragestellungen einschätzen und anwenden können. Im direkten Gespräch mit der*m Prüfer*in zeigt sich, ob die Studierenden ihre Lösungsansätze strukturiert darstellen und ihre Herangehensweise erläutern und begründen können.

Kontakt

Allgemeine Fragen
Dr. Kathrin Ruf, Maria Präßl

Weitere Ansprechpartner
Alle Dozenten, Übungsleiter und Tutoren