Career Service und Praxis im Studium

Legen Sie die Grundsteine für Ihre berufliche Zukunft. Der Career Service der Fakultät für Mathematik unterstützt Sie dabei mit vielen Angeboten. 

Praxis und Berufserfahrung öffnen die Türen in Industrie und Wirtschaft. Ein Mathematik­studium an der Technischen Universität München bietet Ihnen dafür die optimalen Voraussetzungen. Denn Ziel unse­rer Studien­­gänge ist es, an­spruchs­volle Mathematik anwendungs­orientiert zu vermitteln. Deshalb hat die TUM ein großes unter­nehmeri­sches Netz­werk und arbeitet intens­iv mit Firmen und Forschungs­­einrichtun­gen zusammen.

Mathematiker*innen machen Karriere

Egal, ob Sie als Mathematiker*in Ihre Zukunft in der Industrie oder Wirtschaft sehen oder in die Forschung gehen möchten: Wir unterstützen Sie auf dem Weg nach oben und zeigen Ihnen, wie Sie schon während des Studiums das Erlernte in die Praxis umsetzen.

Service und Beratung

Nutzen Sie die Informationen und Angebote des Career Services Mathematik zu den Praxis­modulen im Studium, zur Berufs­orientierung oder zur Jobsuche und Bewerbung. 

Sprechen Sie uns auch persönlich an. Wir beraten Sie gerne individuell und helfen gerne weiter: an­gefan­gen bei der Su­che nach einer Prak­ti­kums­- oder Werkstudenten­stel­le bis zum Berufs­ein­stieg. 

Kontakt

Dr. Kathrin Ruf

Dr. Kathrin Ruf

Raum: MI 02.12.058
Tel: +49 (0)89 289 17726 
ruf (at) ma.tum.de

 

Career Service: News und Events

Praxismodule im Studium

Unserer Fakultät ist es wichtig, dass Sie schon während des Studiums aktiv die Anwendungsbereiche der Mathematik in Industrie und Wirtschaft kennenlernen. Neben dem Pflichtmodul Berufspraktikum (MA8101, MA8102, MA8103), das in allen mathematischen Studiengängen an der TUM vorgeschrieben ist, können Masterstudierende die folgenden Module nutzen, um ihr Fachwissen bei Projekten aus der Praxis unter Beweis zu stellen.

Fallstudien in den Masterstudiengängen ermöglichen es Ihnen, die Mathematik aus dem Studium in der Praxis anzuwenden und Ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Besonders bei den Modulen "Fallstudien Diskrete Optimierung" (MA4512) und "Fallstudien Nichtlineare Optimierung" (MA4513) setzen Studierende, das Erlernte in realen Projekten mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und Gestaltungsmöglichkeit um. Dabei lösen sie in kleinen Teams Herausforderungen mit geeigneten mathematischen Verfahren, arbeiten mit Vertretern aus Forschung und Wirtschaft zusammen und präsentieren ihre Ideen und Ergebnisse. Dabei ist auch die Kommunikation wichtig - mit dem Team, Anwendern, Kollegen anderer Fakultäten oder Kooperationspartnern aus der Wirtschaft: Durch gemeinsame Absprachen führen Sie das Projekt zum Erfolg.

Lesen Sie mehr zu den Fallstudien in der Optimierung.

Im TUM Data Innovation Lab (MA8113) forschen Masterstudierende an neuen datengesteuerten Verfahren. Das Bildungs- und Forschungspraktikum findet jedes Semester statt. Als Lab-Partner schlagen Unternehmen ein Datenanalyse-Projekt vor. Kommt es zustande, betreuen sie die Studierenden währenddessen zusammen mit den Kollegen des DI Labs als Mentoren. Studierende jeder Fachrichtung, die sich für neue, datengesteuerte Verfahren für praktische Fragestellungen interessieren, arbeiten interdisziplinär in kleinen Projektteams zusammen. Sie lernen, Daten zu organisieren, analysieren und visualisieren. Dabei gewinnen sie einen umfassenden Einblick in die moderne Welt der Datenwissenschaft.

Sie können Ihre Masterarbeit in Kooperation mit Firmen aus Industrie und Wirtschaft schreiben. Wichtig ist hier vor allem eine sehr gute Absprache zwischen Prüfer*innen und den Firmen, damit einerseits die fachliche Tiefe, andererseits der betriebliche Nutzen ausreicht. Bitte fragen Sie bei den Betreuer*innen der Fakultät nach geeigneten Themen oder stellen Sie ihnen relevante Abschlussarbeitsthemen von Firmen vor. Mehr Informationen zur Masterarbeit finden Sie auf der Webseite des jeweiligen Studiengangs.

In diesem Handels-Seminar erhalten Sie Einblick in die Arbeit eines Händlers, lernen grundlegende Konzepte von Optionen und Derivaten kennen und können anschließend die wichtigsten Kennzahlen für das Risikomanagement berechnen. Im Seminar stellen Partnerfirmen Praxisbeispiele aus ihren Unternehmen vor. Das Modul MA8020 besteht aus einem theoretischen Präsentationsteil und einem praktischen Teil, bei dem die Studierenden die vermittelten Kenntnisse in den Handelssimulationen umsetzen. 

Bei erfolgreicher Teilnahme können Sie dieses Trading-Seminar als überfachliche Grundlage ins Studium einbringen. Außerdem haben Sie im Anschluss an das Seminar die Möglichkeit, am EUREX Exchange Trader Qualification Seminar teilzunehmen.

Vom Studium in den Beruf: Mathematiker*innen machen Karriere

Benjamin Weiderer, Business Analyst und IT Koordinator bei Continentale, Coach bei BEWECT

Business Analyst, Testmanager und Coach

"Ich habe an der TUM Finanz- und Wirtschaftsmathematik studiert und 2005 bei WWK Versicherungen als Fachkoordinator angefangen. Meine organisatorischen, analytischen und sozialen Talente halfen mir dabei – genauso wie später als Testmanager, Ausbilder und Unternehmensberater. Heute arbeite ich bei der Continentale Lebensversicherung als Business Analyst und Projektleiter.

Ich bin aktiver Sportler und es ist mir wichtig, über den Tellerrand zu gucken und kreativ zu sein. Deshalb habe ich meine Arbeitszeit reduziert und bin nebenbei Coach für Bewegung, Ernährung und Motivation in meiner eigenen Firma BEWECT. Meine Fähigkeiten als Mathematiker und Trainer verbinde ich, indem ich als EDV-Dozent an der SRH Menschen unterstütze, die nach einer psychischen Erkrankung wieder in die Arbeitswelt einsteigen wollen."

Benjamin Weiderer, Business Analyst und IT Koordinator bei Continentale, Coach bei BEWECT

Sebastian Walter im Kundengespräch

Teamlead Consulting für Prozess-Optimierung

"Ich habe 2014 meinen Master in Mathematical Finance and Actuarial Science gemacht. In meinen Job bin ich eher zufällig geraten: Ein Kommilitone hatte mit zwei Freunden die Software-Firma Celonis gegründet – dort bin ich eingestiegen. Als PreSales Consultant half ich Kunden dabei, mit unserer Process-Mining-Software ihre Prozesse zu optimieren. Dann habe ich unser Partner-Netzwerk mit Firmen wie KPMG oder Accenture aufgebaut.

Heute leite ich die europäische Consulting-Einheit von Celonis mit 50 Mitarbeitern. Dabei hilft mir mein Mathematik-Studium: Ich gehe analytisch an Problemstellungen heran, kenne die Grundlagen der Programmierung und kann mich auch bei großen Herausforderungen 'bis zum Ende durchbeißen'. Mir gefällt die Arbeit in einem kleinen Unternehmen: Man übernimmt schnell Verantwortung und kann so wirklich etwas verändern."

Sebastian Walter, VP Professional Services & Customer Success bei Celonis SE

Christian Glock, The Boston Consulting Group

Unternehmensberater für strategische Entwicklung

"Ich habe seit 2017 einen Master in Finanzmathematik und einen in Wirtschaftswissenschaften. Während meines Studiums war ich über TUMexchange an der NTU Singapur. Das interkulturelle Umfeld hat mich sehr geprägt. Dadurch und dank diverser Praktika – unter anderem bei BCG – konnte ich schnell in den Beruf einsteigen und Verantwortung übernehmen.

Ich mag es, dass ich viel reise und verschiedenste Kunden und Industrien kennenlerne. Die immer neuen Herausforderungen motivieren mich. Durch mein Mathematik-Studium fällt es mir leicht, analytisch zu denken und Probleme zu hinterfragen – und ich habe eine hohe Frustrationsgrenze ;-)."

Christian Glock, Associate Unternehmensberater bei The Boston Consulting Group

Investment-Managerin beim Telefonat mit Kunden

Investment-Managerin

"Ich habe Finanz- und Wirtschaftsmathematik studiert, heute arbeite ich bei der Allianz als Teamleiterin im Investment Management.

Zur Ermittlung optimaler Kapitalanlagestrategien erstellen wir Analysen anhand mathematischer Modelle – dabei ist das an der TUM erworbene Spezialwissen unverzichtbar. In meinem dynamischen Arbeitsumfeld sind analytisches Denken und selbstständiges Arbeiten gefordert. Dies habe ich an der TUM während meines Studiums entwickelt - ebenso wie die Fähigkeit , out-of-the-box zu denken."

Claudia Antes, CFA, Senior Associate bei Allianz Investment Management SE

Alumni erklärt die Herausforderungen in der Verzahntechnik

Hightech-Software-Entwickler

"Von 2006 bis 2011 habe ich an der TUM Technomathematik studiert. Aus einem Praktikum bei der Liebherr-Verzahntechnik GmbH wurde mein erster Job - direkt im Anschluss an die Absolventenfeier.
Für unsere Kunden bauen wir Maschinen, die Zahnräder fertigen. Zunächst fräst eine Maschine aus einem Zylinder ein Zahnrad. Aus den Vorgaben der Kunden berechne ich dann, wie sich die Werkzeuge innerhalb der Maschine bewegen müssen, um das Zahnrad im nächsten Schritt hochgenau zu schleifen. Dabei kommt es auf jeden Mikrometer an. An der Arbeit fasziniert mich, dass eine Aufgabenstellung zu Beginn eigentlich immer sehr komplex ist. Dann arbeitet man sich tiefer ein und findet schließlich eine Lösung, auf die man stolz sein kann."

Roland Kiechle, Software-Entwickler bei Liebherr-Verzahntechnik GmbH

Berufsorientierung

Nur wer weiß, wo seine Stärken und Interessen liegen, überzeugt künftige Arbeitgeber mit einem klaren Kompetenzprofil. Praktika, der Austausch mit anderen Studierenden und der direkte Kontakt zu Unternehmen bilden die Basis für Ihren Karrierestart.

Jobsuche und Bewerbung

Recruiting-Veranstaltungen, Job-Messen und Stellenbörsen sind wichtige Stationen bei der Jobsuche. Aber auch im Praktikumsseminar, bei den Veranstaltungen im Rahmen von Meet My Company oder Fit für TUMorrow können Sie auf potenzielle Arbeitgeber stoßen.

Beratung und Hilfe an der TUM

Kompetente Ansprechpartner*innen rund um die Themen Jobsuche, Bewerbung und Berufseinstieg finden Sie auch beim zentralen Career Service der TUM. Nutzen Sie die zahlreichen Angebote. Hier ein paar Beispiele: