Kumulative Promotion

Bitte beachten Sie, dass Sie sich beim Einreichen einer kumulativen Promotion nicht alleine nach der Website des Doc-GS richten können, da diese Seite nicht die spezifischen Vorschriften enthält, die die Fakultät mit dem Ziel der Qualitätssicherung zusätzlich erlassen hat. Die vollständigen Informationen finden Sie hier. Diese Seite enthält jedoch nur die Besonderheiten bei kumulativen Promotionen, die Seite für die Einreichung konventioneller Dissertationen gilt darüber hinaus.

Diese Seite kann nur sehr allgemein beschreiben, was bei einer kumulativen Dissertation zu beachten ist. Da es eine große Bandbreite individueller Konstellationen gibt, planen Sie bitte die Einzelheiten der formalen Struktur, nachdem Sie sie grundsätzlich mit Ihrem Betreuer abgeklärt haben, möglichst früh zusammen mit dem Dekanat in einem persönlichen Gespräch (bitte Termin vereinbaren).

  • Par. 6, Abs. 2: „(2) 1 Eine publikationsbasierte Dissertation muss in ihrer Gesamtheit eine einer Dissertation gemäß Abs. 1 gleichwertige Leistung darstellen; die in Anlage 6 aufgeführten Vorgaben sind zu beachten. 2 Bei einer publikationsbasierten Dissertation sind in knapper Fassung das wissenschaftliche Problem, die verwendeten Lösungsansätze, die erzielten Ergebnisse und Schlussfolgerungen sowie die in Bezug stehende Literatur darzustellen. 3 Die zur Publikation angenommenen und im Druck oder in elektronischen Zeitschriften erschienenen Veröffentlichungen sind der Dissertation als Appendix beizufügen.“
  • Anlage 6
  • Abweichung von der Promortionsordnung: Die Fakultät für Mathematik hat eine eigene Regelung zur Erstautorschaft, die seit 18.5.2018 inoffiziell gültig ist: Da die Erstautorschaft in vielen mathematischen Bereichen alphabetisch erfolgt, kann auf sie verzichtetet werden.

Im Hinblick auf zusätzliche zur Promotionsordnung der TUM gültige fakultätsinterne Standards während der Prüfungsphase im Rahmen einer kumulativen Dissertation gilt der vom Fakultätsrat am 11.7.2018 beschlossene Text.

Falls Sie die Vorgaben aus Anlage 6 der Promotionsordnung (ohne Erstautorschaft) zur kumulativen Promotion zusammen mit dem Beschluss des Fakultätsrats vom 11.7.2018 nicht einhalten können, empfiehlt es sich eventuell, eine konventionelle Dissertation einzureichen.

Falls Sie dennoch eine kumulative Dissertation einreichen möchten, liegt das Risiko, dass Verbesserungen angeordnet werden und Sie Ihre Dissertation erneut einreichen müssen, bei Ihnen. Auch die Erlaubnis Ihres Betreuers oder Ihrer Betreuerin zur kumulativen Promotion schützt Sie davor nicht.

Fügen Sie Ihrem Promotionsantrag ein Bestätigungsschreiben Ihres Betreuers oder Ihrer Betreuerin bei, das belegt, dass alle Punkte der Anlage 6 erfüllt sind.

In der Vorbereitungsphase muss die Frage der Federführung mit Co-Autoren geklärt werden. Es muss geprüft werden, ob alle beteiligten Autor*innen der Veröffentlichungen, die eingebunden werden sollen, bereit sind, schriftlich die Federführung an den/die Doktorand/in, der kumulativ promovieren will, zu übertragen.  

  • Was bedeutet das für den/die Übertragende/n?
    • Der/die Doktorand/in, der/die die Federführung an einer bestimmten Publikation an Sie überträgt, verliert dadurch die Möglichkeit, diese Publikation in eine eigene kumulative Promotion einzubinden. Aber der/die Doktorand/in kann natürlich weiterhin diese gemeinsame Publikation nutzen wie sonst auch, ohne jede Veränderung, z.B. zitieren, etc.. Er/sie kann sie also in einer nicht-kumulativen Promotion – wo die Federführung keine Rolle spielt – ohne Einschränkungen nützen. (Habilitand*innen hingegen können auch Publikationen bei denen sie nicht federführend sind für ihre Habilitationsschrift nutzen. Hier ist Federführung unerheblich.)
  • Wie wird übertragen? Mögliche Form der Bestätigung durch den/die Co-Autor/in: 
    • Hardcopy-Brief
    • Überschrift: "Erklärung zu eingebundenen Publikationen"
    • "Ich, [Name des/der Co-Autor/in], bestätige hiermit, dass [Name des/der Doktorand/in] federführend bei den Publikationen [Auflistung] war."
    • Ort und Datum
    • Unterschrift des/der Koautor/in.
      Für jede/n Co-Autor/in ist eine eigene schriftliche Erklärung erforderlich.
  • Wer benötigt die Bestätigungsschreiben?
  1. Der/die Betreuer/in: Ohne diese Bestätigungen darf er/sie keine Erlaubnis zur kumulativen Promotion erteilen.
  2. Der/die Doktorand/in: Bewahren Sie die Originale am besten sicher auf, für den Fall, dass es später zur rechtlichen Auseinandersetzungen kommt.
  3. Das Dekanat. Hier genügt ein Scan. Schicken Sie die Bestätigungen bitte per Mail an das Dekanat. Dort wird es an den/die Vorsitzende/n der Promotionskommission weiterleitet.

Das erforderliche Erlaubnisschreiben des Verlags wird entweder mit dem Bescheid über die Annahme nach dem Reviewing mitversandt oder findet sich auf der Hompage des Verlags. Meistens ist es eine E-Mail. Darin gibt es einen Passus, der sinngemäß die Nutzung der Publikationen zur Weiterqualifizierung erlaubt. Da das für die Wissenschaftsverlage ein Standardprozedere ist, steht der Satz irgendwo. Es genügt, die E-Mail einzubinden.

Die Vorgabe der Promotionsordnung von 20 Seiten kann jederzeit gefahrlos überschritten werden.

  1. Elektronischer Antrag: Aktivieren Sie bitte in Ihrem Account den Schalter "kumulative Promotion" und laden Sie das Bestätigungsschreiben des/der Betreuer/in hoch.
  2. Papierantrag: Bitte geben Sie das Original des Bestätigungsschreiben Ihres/Ihrer Betreuer/in zusammen mit den Papierunterlagen des Promotionsantrags beim Promotionsamt ab.

Erlaubnisschreiben des Verlags:

  • in die Dissertation einbinden

Übertragung Federführung:

Erlaubnisschreiben des Betreuers:

  • in den elektronischen Promotionsantrag hochladen
  • Original zusammen mit dem Promotionsantrag im Promotionsamt abgeben.

Dekanat

Lydia Weber

Lydia Weber, MBA

Dekanats­referentin

Boltzmannstr. 3
85747 Garching
Raum: MI 00.10.044

dekanat (at) ma.tum.de
+49 (0)89 289 17583