Highlights

Wir feiern 150 Jahre TUM!

Die Technische Universität wird 150. Denn 1868 gründete König Ludwig I. die Polytechnische Schule in München. Deshalb steht eine ganze Reihe von Veranstaltungen im Zeichen des Jubiläumsjahres. Ein großer Festakt in der Münchner Residenz bildete am 12. April den Auftakt. Und auch bei uns wird gefeiert – am 3. und 4. Mai fand auf dem Campus Garching die maiTUM statt. Besonderes Highlight war ein Riesenrad, das Ihnen einen einmaligen Blick auf den Campus bot.

 

Wer Lust hat, die 14 Fakultäten der TUM zu erleben, dem bietet die TUM-interaktiv-App Wissenschaft zum Anfassen: Ob einen virtuellen Windkanal, das Innere einer Hand oder die Lichtwirkung eines Gebäudes – die App zeigt auf unterhaltsame Weise die Forschungsgebiete der TUM-Fakultäten. Der User darf Rätsel lösen, spielen und zum Beispiel seine Auge-Hand-Koordination trainieren (Kennen Sie noch das gute alte Pong?). Die TUM-interaktiv-App hat Prof. Dr. Dr. Jürgen Richter-Gebert extra zur 150-Jahr-Feier programmiert.

 

Am 13. Oktober öffnet die TUM ihre Türen für Interessierte an allen Standorten. Dabei erwartet die Besucher ein breites Angebot und viele tolle Aktionen zum Mitmachen. Am Tag der offenen Tür kann jeder die TUM hautnah erleben. Zudem gibt es im Rahmen des Jubiläumsjahres zahlreiche Ausstellungen, Vorträge und Events an allen TUM-Standorten. Sämtliche Infos dazu finden Sie auf der Seite www.150.tum.de. Feiern Sie mit!

Gründung des „Center of Excellence in Insurance“

v.l.: Prof. O. Junge (TUM), Dr. A. Kassow (Vorstand ERGO Deutschland AG), Dr. U. Mainzer (Vorstand ERGO Group AG), Prof. R. Zagst (TUM), Prof. M. Scherer (TUM).

Die Technische Universität München (TUM) und ERGO gründen im Rahmen einer neuen Kooperation ein gemeinsames „Center of Excellence in Insurance“. Im Fokus des Projekts soll der gegenseitige Wissensaustausch zwischen der Fakultät für Mathematik und ERGO stehen. Davon werden beide Partner gleichermaßen profitieren.

Mit der Gründung des „Center of Excellence in Insurance“ verfolgen ERGO und die TUM das Ziel, finanzmathematische Werkzeuge im Praxisfeld der Versicherungswirtschaft weiterzuentwickeln. In den kommenden fünf Jahren sollen dazu Forschungsprojekte durchgeführt, Gastprofessoren einladen sowie Seminare und Workshops abgehalten werden.

Prof. Rudi Zagst, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzmathematik, sagt: „Mit der Kooperation gelingt uns der Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis. Wir sind froh, ERGO als eine der großen Versicherungsgruppen in Europa gewonnen zu haben. Unser neuer Partner unterstützt uns dabei, die Wissenschaft und das Unternehmertum zusammenzubringen und sinnvoll zu vernetzen. Wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit.“

Modelle zur Vorhersage und Beeinflussung des Verhaltens von Gruppen

Lange Zeit galt die mathematische Modellierung sozialer Systeme und Dynamiken als Science Fiction. Doch menschliches Verhalten berechnen und damit beeinflussen zu können, ist auf dem besten Weg Realität zu werden. Professor Fornasier und sein Team bewiesen unlängst mathematische Gesetzmäßigkeiten die zeigen, wie überraschend einfach es ist, auf der Grundlage beobachteter Daten über die Dynamik präzise mathematische Modelle für bestimmte relativ einfache Gruppeninteraktionen automatisch zu produzieren und zu kontrollieren.

Fortsetzung für Sonderforschungsbereich „Discretization in Geometry and Dynamics“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt die zweite Förderphase für den mathematischen SFB/TRR 109 an TU Berlin und Technischen Universität München (TUM).

Die DFG fördert den SFB/TRR109 von 2016 bis 2020 für weitere vier Jahre mit insgesamt über 7 Millionen Euro. „Die Fortsetzung des Sonderforschungsbereiches belegt die hervorragende Kooperation in unserem Verbund über die letzten vier Jahre und setzt mit der Erweiterung des Projektumfangs auch ein deutliches Zeichen für die Zukunft“, sagt Sprecher Alexander Bobenko, Professor für Geometrie an der TU Berlin. „Die weitere Förderung ermöglicht es, unsere Forschung in diesem spannenden Feld der Mathematik noch weiter zu vertiefen. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein“, ergänzt Co-Sprecher Folkmar Bornemann, Professor für Wissenschaftliches Rechnen an der TUM.

Zu dem transregionalen Forschungsverbund gehören neben der TU Berlin als Sprecherhochschule und der TUM als Partneruniversität führende Wissenschaftler der FU Berlin, der TU Graz, vom IST Austria sowie von der TU Wien. In insgesamt 17 Projekten bearbeiten über 120 Mathematikerinnen und Mathematiker Fragestellungen zur Diskretisierung von geometrischen Strukturen und dynamischen Prozessen. Der Bereich „Computation“ wird in der neuen Förderperiode mit nun sieben Teilprojekten deutlich erweitert, um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Verstärkt gefördert wird zudem die Öffentlichkeitsarbeit des SFBs, besonders in den Gebieten computergestützte Medien und Film. Die Förderung des mathematischen Nachwuchses bleibt in Form zahlreicher Forschungsstellen für Doktoranden und Postdoktoranden eine wichtige zentrale Aufgabe der Projektarbeit.

Kontakt:

Diane Clayton-Winter
Team-Assistenz SFB
Tel.: +49.89.289.18352
E-Mail: clayton (at) ma.tum.de

Weitere Informationen: https://www.discretization.de