Unverbindliche Kurzfassung der Satzung zur Änderung der Fachprüfungs- und Studienordnung für die Masterstudiengänge der Mathematik

Vorsicht: Dies sind nur Ausschnitte aus dem rechtlich verbindlichen Gesamttext!

Hier finden Sie die Prüfungs- und Studienordnungen für mathematische Masterstudiengänge.

ANLAGE 2: EIGNUNGSVERFAHREN

für den Masterstudiengang ... an der Technischen Universität München.

1. Zweck des Verfahrens

Die Qualifikation für den Masterstudiengang ... setzt neben den Voraussetzungen des § 36 Abs. 1 Nr. 1 den Nachweis der Eignung gemäß § 36 Abs. 1 Nr. 2 nach Maßgabe der folgenden Regelungen voraus. Die besonderen Qualifikationen und Fähigkeiten der Bewerber sollen dem Berufsfeld ... entsprechen. Einzelne Eignungsparameter sind:

1.1 Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise

1.2 Vorhandene Fachkenntnisse aus dem Erststudium in Mathematik oder Physik

1.3 Besondere Leistungsbereitschaft und Motivation für den Masterstudiengang Mathematik

2. Verfahren zur Prüfung der Eignung

2.1 Das Verfahren zur Prüfung der Eignung wird halbjährlich durch die Fakultät durchgeführt.

2.2 Die Anträge auf Zulassung zum Verfahren sind zusammen mit den Unterlagen nach 2.3.1 bis einschließlich 2.3.4 für das Wintersemester im Online-Bewerbungsverfahren bis zum 31. Mai und für das Sommersemester bis zum 30. November an die Technische Universität München zu stellen (Ausschlussfristen). Die Urkunde und das Zeugnis als Nachweis über das Bestehen des Bachelorstudiengangs müssen dem Immatrikulationsamt der Technischen Universität München bis spätestens fünf Wochen nach Vorlesungsbeginn vorgelegt werden. Andernfalls ist die Aufnahme des Masterstudiengangs gemäß § 36 dieser Satzung noch nicht möglich.

2.3 Dem Antrag sind beizufügen:
  • 2.3.1 ein Transcript of Records mit Modulen im Umfang von mindestens 140 Credits, wovon 118 Credits als Prüfungsleistungen ausgewiesen sein müssen. Das Transcript of Records muss von der zuständigen Prüfungsbehörde oder dem zuständigen Studiensekretariat ausgestellt bzw. beglaubigt sein.
  • 2.3.2 das dem Hochschulabschluss zugrunde liegende Curriculum (z. B. Modulhandbuch)
  • 2.3.3 ein tabellarischer Lebenslauf.
  • 2.3.4 ein Motivationsschreiben, d.h. eine schriftliche Begründung von maximal 1 bis 2 DIN-A4 Seiten für die Wahl des Masterstudiengangs ... an der Technischen Universität München, in der der Bewerber darlegt, aufgrund welcher spezifischer Begabungen und Interessen er sich für diesen Studiengang besonders geeignet hält; die besondere Leistungsbereitschaft ist beispielsweise durch Ausführungen zu studiengangspezifischen Berufsausbildungen, Praktika, Auslandsaufenthalte oder über eine fachgebunden erfolgte Weiterbildung im Bachelorstudium, die über Präsenzzeiten und Pflichtveranstaltungen hinaus gegangen ist, zu begründen; dies ist ggf. durch Anlagen zu belegen.

3. Kommission zum Eignungsverfahren

3.1 ...

4. Zulassung zum Eignungsverfahren

4.1 Die Zulassung zum Eignungsverfahren setzt voraus, dass die in 2.3 genannten Unterlagen fristgerecht und vollständig vorliegen.

4.2 Mit den Bewerbern, welche die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, wird ein Eignungsverfahren gemäß Nr. 5 durchgeführt.

4.3 ...

5. Durchführung des Eignungsverfahrens

5.1 Erste Stufe des Eignungsverfahrens (Bewerbungsunterlagen, fachliche Qualifikation).

5.1.1 Die Kommission beurteilt anhand der in 2.3 geforderten schriftlichen Bewerbungsunterlagen, ob ein Bewerber die Eignung zum Studium gemäß Nr. 1 besitzt (Erste Stufe der Durchführung des Eignungsverfahrens). Die Kommission hat die eingereichten Unterlagen auf einer Skala von 0 bis 120 Punkten zu bewerten, wobei 0 das schlechteste und 120 das beste zu erzielende Ergebnis ist:

Folgende Bewertungskriterien gehen ein:

1. Fachliche Qualifikation
Die curriculare Analyse erfolgt nicht durch schematischen Abgleich der Module, sondern auf der Basis von Kompetenzen. Sie orientiert sich an den in Anhang 3 aufgelisteten elementaren Fächergruppen des Bachelorstudiengangs Mathematik der Technischen Universität München. Bei mindestens gleichwertigen Kompetenzen zu den Pflichtmodulen A3.2 und A3.3 des Bachelorstudiengangs Mathematik erhält der Bewerber 50 Punkte. Fehlende Kompetenzen werden entsprechend dem Doppelten der Credits der zugeordneten Module abgezogen. Negative Punkte werden nicht vergeben.

2. Abschlussnote
Der Bewerber erhält 18 Punkte. Für jede Zehntelnote, die der über Prüfungsleistungen im Umfang von 118 Credits errechnete Schnitt besser bzw. schlechter als 2,4 ist erhält der Bewerber 3 Punkte dazu bzw. 3 Punkte Abzug. Die Maximalpunktzahl beträgt 60 Punkte. Negative Punkte werden nicht vergeben.

3. Motivationsschreiben
Die schriftliche Begründung des Bewerbers wird von der Kommission etwa anhand der in 2.3.4 aufgeführten Beispiele auf einer Skala von 0 –10 Punkten bewertet. Der Inhalt des Motivationsschreibens wird nach folgenden gleich gewichteten Kriterien bewertet: a) Besondere Leistungsbereitschaft b) Fachspezifische Interessen und Ziele

Die Leistungsbereitschaft ist beispielsweise durch Ausführungen zu studiengangspezifischen Berufsausbildungen, Praktika, Auslandsaufenthalten oder über eine erfolgte fachgebundene Weiterbildung im Bachelorstudium, die über Präsenzzeiten und Pflichtveranstaltungen hinausging, zu begründen und gegebenenfalls durch Anlagen zu belegen. Die Basis für die Bewertung der fachspezifischen Interessen und Ziele bildet die Fähigkeit des Bewerbers, seine bisher erworbenen Kenntnisse objektiv darzustellen und mit den eigenen Karrierezielen sowie den Inhalten des Studiengangs in Verbindung zu bringen. Die Punktzahl ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen, wobei auf ganze Punktzahlen aufgerundet wird.

5.1.2 Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers für die erste Stufe des Eignungsverfahrens ergibt sich aus der Summe der Einzelbewertungen in 5.1.1.1 bis 5.1.1.3. Nicht verschwindende Kommastellen sind aufzurunden.

5.1.3 Bewerber, die mindestens 55 Punkte erreicht haben, erhalten eine Bestätigung über das bestandene Eignungsverfahren. In Fällen, in denen festgestellt wurde, dass nur einzelne fachliche Voraussetzungen aus dem Erststudium nicht vorliegen, kann die Kommission zum Eignungsverfahren als Auflage fordern, Grundlagenprüfungen aus dem Bachelorstudiengang Mathematik im Ausmaß von maximal 25 Credits abzulegen. Diese Grundlagenprüfungen müssen im ersten Studienjahr abgelegt werden. Nicht bestandene Grundlagenprüfungen dürfen nur einmal zum nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Der Prüfungsausschuss kann die Zulassung zu einzelnen Modulprüfungen vom Bestehen der Grundlagenprüfung abhängig machen.

5.1.4 Ungeeignete Bewerber mit einer Gesamtpunktezahl von weniger als 45 Punkten erhalten einen mit Gründen und Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Ablehnungsbescheid, der von der Leitung der Hochschule zu unterzeichnen ist. Die Unterschriftsbefugnis kann delegiert werden,...

5.2 Zweite Stufe des Eignungsverfahrens

5.2.1 Die übrigen Bewerber werden zu einem Auswahlgespräch eingeladen ....

5.2.2 Das Auswahlgespräch ist für jeden Bewerber einzeln durchzuführen. Das Gespräch umfasst eine Dauer von mindestens 20 und höchstens 30 Minuten je Bewerber. Der Inhalt des Gesprächs erstreckt sich auf folgende Themenschwerpunkte:

1. Fähigkeit zu wissenschaftlicher bzw. grundlagen- und methodenorientierter Arbeitsweise; der Bewerber zeigt Interesse an den Themengebieten des Studiengangs sowie an einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung damit.
2. Vorhandene Fachkenntnisse aus dem Erststudium (etwa anhand der Skizzierung des Lösungsweges für eine exemplarische Problemstellung).
3. Besondere Leistungsbereitschaft und Motivation; der Bewerber ist bereit, sich über die Präsenzzeiten hinaus selbstständig zu bilden.

Gegenstand können auch die nach 2.3 eingereichten Unterlagen sein. Fachwissenschaftliche Kenntnisse, die erst in dem Masterstudiengang ... vermittelt werden sollen, entscheiden nicht. Mit Einverständnis des Bewerbers kann ein studentischer Vertreter als Zuhörer zugelassen werden.

5.2.3 Das Auswahlgespräch wird von mindestens zwei Mitgliedern der Kommission durchgeführt.Die Kommissionsmitglieder bewerten unabhängig jeden der drei Schwerpunkte, wobei diese gleich gewichtet werden. Jedes der Mitglieder hält das Ergebnis des Auswahlgesprächs auf der Punkteskala von 0 bis 90 fest, wobei 0 das schlechteste und 90 das beste zu erzielende Ergebnis ist. Die Punktezahl ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen. Nichtverschwindende Kommastellen sind aufzurunden.

5.2.4 Die Gesamtpunktezahl der zweiten Stufe ergibt sich als Summe der

1. 0 - 90 Punkte aus (Auswahlgespräch)
2. 0 - 50 Punkte aus (Fachliche Qualifikation)
3. 0 - 60 Punkte aus (Abschlussnote)

Bewerber, die 90 oder mehr Punkte erreicht haben, werden als geeignet eingestuft.

5.2.5 Das von der Kommission festgestellte Ergebnis des Eignungsverfahrens wird dem Bewerber - ggf. unter Beachtung der in Stufe 1 nach bereits festgelegten Auflagen - schriftlich mitgeteilt. ...

5.2.6 Zulassungen im Masterstudiengang ... gelten bei allen Folgebewerbungen in diesem Studiengang.

6. Niederschrift
Über den Ablauf des Eignungsverfahrens ist eine Niederschrift anzufertigen...

7. Wiederholung
Bewerber, die den Nachweis der Eignung für den Masterstudiengang ... nicht erbracht haben, können sich einmal erneut zum Eignungsverfahren anmelden.

 

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