Aus den langjährigen guten Erfahrungen bei Kontakten zwischen ehemaligen Absolventen und Mitgliedern der Fakultät wuchs 1997 eine Idee: Man sollte einen Verein zur Pflege des Zusammenhalts zwischen Ehemaligen, Studierenden und akademischen Lehrern ins Leben rufen.
Adolf Hurwitz
Als Namenspatron empfahl sich einer der erfolgreichsten Studenten aus der Gründungsphase des mathematischen Instituts der TH München, ADOLF HURWITZ, den sein Lehrer FELIX KLEIN hierher zog und den eine lebenslange Freundschaft mit DAVID HILBERT und HERMANN MINKOWSKI verband. Als Mathematikprofessor an der ETH Zürich übte Hurwitz maßgeblichen Einfluß auf ALBERT EINSTEIN aus.
Im Oktober 1997 wurde die Idee Wirklichkeit: Auf Initiative von Prof. Dr. Armin Leutbecher fanden sich 35 Freunde und Förderer in der Gründungsversammlung zusammen. Der neue Verein trägt den Namen
Hurwitz-Gesellschaft zur Förderung der Mathematik an der TU München. Die Aktivitäten des Vereins finden Zuspruch, die Zahl der Mitglieder hat inzwischen die 100 weit überschritten.
Auf der Inaugurationsfeier am 20. 3. 1998 hielt Prof. Dr. Joachim Fischer (mit Handschuhen) von der KulturStiftung der Länder in Berlin, selbst ehemaliger Absolvent und langjähriges Mitglied unserer Fakultät, den Festvortrag über "Instrumente zum Integrieren oder
Mathematik und Feinmechanik – Ein Streifzug durch knapp zwei Jahrhunderte"
Die Hurwitz-Gesellschaft verleiht am "Tag der Mathematik", bei dem jeweils die letztjährigen Absolventen feierlich verabschiedet werden, wertvolle Buchpreise an ausgezeichnete Diplomanden und Doktoranden.
Die alte Tradition der
Antrittsvorlesung neuberufener Professoren und persönliche
Berichte aus der Berufserfahrung ehemaliger Absolventen verbinden die Hurwitz-Gesellschaft eng mit der Fakultät für Mathematik.