Heading

Highlights

Fortsetzung für Sonderforschungsbereich „Discretization in Geometry and Dynamics“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt die zweite Förderphase für den mathematischen SFB/TRR 109 an TU Berlin und TU München.

FortsetzungSFB
(Foto: DGD/Helmut Pottmann)

Die DFG fördert den SFB/TRR109 von 2016 bis 2020 für weitere vier Jahre mit insgesamt über 7 Millionen Euro. „Die Fortsetzung des Sonderforschungsbereiches belegt die hervorragende Kooperation in unserem Verbund über die letzten vier Jahre und setzt mit der Erweiterung des Projektumfangs auch ein deutliches Zeichen für die Zukunft“, sagt Sprecher Alexander Bobenko, Professor für Geometrie an der TU Berlin. „Die weitere Förderung ermöglicht es, unsere Forschung in diesem spannenden Feld der Mathematik noch weiter zu vertiefen. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein“, ergänzt Co-Sprecher Folkmar Bornemann, Professor für Wissenschaftliches Rechnen an der TU München.

Zu dem transregionalen Forschungsverbund gehören neben der TU Berlin als Sprecherhochschule und der TU München als Partneruniversität führende Wissenschaftler der FU Berlin, der TU Graz, vom IST Austria sowie von der TU Wien. In insgesamt 17 Projekten bearbeiten über 120 Mathematikerinnen und Mathematiker Fragestellungen zur Diskretisierung von geometrischen Strukturen und dynamischen Prozessen. Der Bereich „Computation“ wird in der neuen Förderperiode mit nun sieben Teilprojekten deutlich erweitert, um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Verstärkt gefördert wird zudem die Öffentlichkeitsarbeit des SFBs, besonders in den Gebieten computergestützte Medien und Film. Die Förderung des mathematischen Nachwuchses bleibt in Form zahlreicher Forschungsstellen für Doktoranden und Postdoktoranden eine wichtige zentrale Aufgabe der Projektarbeit.

Strukturbewahrende Diskretisierung: Mathematische Methoden als Zukunftstechnologie

Im SFB/TRR109 wird die „Diskretisierung“ von geometrischen Strukturen und dynamischen Prozessen untersucht, also die Zerlegung glatter geometrischer Objekte (wie etwa geschwungene Oberflächen) in einfache Grundbausteine und diejenige kontinuierlicher Prozesse (wie etwa Flugbahnen von Satelliten) in einfache Teilschritte. Eine solche Diskretisierung erlaubt prinzipiell die Berechnung und Analyse am Computer und wird in Gebieten wie Computergraphik, digitaler Signalverarbeitung und numerischer Simulation schon seit langem eingesetzt. „Bisherige Methoden ermöglichen aber nur Näherungswerte, die für viele Aufgaben heute nicht mehr ausreichen“, erläutert Bobenko. „Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wollen wir daher sogenannte strukturbewahrende Diskretisierungen finden, untersuchen und anwenden. Man könnte auch sagen, wir wollen nicht mehr nur einzelnen Gleichungen, sondern gleich die zugrundliegenden Theorien diskretisieren“. Konkret sollen also Diskretisierungen gefunden werden, für die es in wichtigen Aspekten keine strukturellen Unterschiede zu entsprechenden glatten Flächen oder kontinuierlichen dynamischen Prozessen mehr gibt. So beschäftigt sich z.B. ein Teilprojekt mit der Zerlegung geschwungener Oberflächen in ebene Vierecke. Solche Vierecke können bei der Konstruktion eines geschwungenen Glasdachs genutzt werden, um eine kostengünstige, aber ästhetisch ansprechende Realisierung einer architektonischen Idee mit einfach zu fertigenden Bauelementen zu ermöglichen.

Kontakt:

Diane Clayton-Winter
Team-Assistenz SFB
Tel.: +49.89.289.18352
E-Mail: clayton@ma.tum.de

Weitere Informationen:


Perez-GarciaWolfCubitt.jpg

Forscherteam um Prof. Michael M. Wolf identifiziert Grenzen der Beweisbarkeit in der Quantenphysik

Ein vielen fundamentalen Fragen der Teilchen- und Quantenphysik zugrunde liegendes mathematisches Problem ist nachweislich unlösbar. Prof. Michael Wolf (Bildmitte), TU München, hat zusammen mit dem John-von-Neumann Professor David Pérez-Garcia (links), Universidad Complutense in Madrid – ICMAT, und Prof. Toby S. Cubitt (rechts), University College London (UCL), den Beweis hierfür erbracht. Die Ergebnisse der Studie wurden in Nature veröffentlicht. Sie zeigen, dass sogar eine perfekte und vollständige Beschreibung der mikroskopischen Eigenschaften eines Materials nicht ausreicht, um sein makroskopisches Verhalten vorherzusagen. Mehr


Lange Nacht der Wissenschaft am 27.06.2015:

Stickbomb, oder was passiert, wenn sich 10000 Holzstäbchen gegenseitig zum Leben erwecken?


Mathematischer Hintergrund, weitere Filme und Bilder auf Facebook Pfeil und Youtube Pfeil.


CHE3.png

CHE-Ranking 2015 – Mathe an der TUM ist abermals spitze!

Die Fakultät für Mathematik der Technischen Universität München liegt beim diesjährigen CHE-Ranking erneut in der Spitzengruppe.

In drei Hauptkategorien - Studiensituation insgesamt, Lehrangebot und Abschlüsse in angemessener Zeit - hat sie den begehrten „grünen Punkt“, der die Spitzengruppe ausweist, erhalten.

Mehr Infos | Pressemitteilung der TUM | CHE-Ranking der ZEIT Pfeil.

3.5 Millionen Euro von Humboldt Stiftung für Berufung von MIT-Mathematiker Andreas Schulz an die TUM

Mit einer sogenannten "Humboldt Professur", dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands, fördert die Humboldt Stiftung die Gewinnung herausragender Wissenschaftler aus allen Fachgebieten und aller Welt an deutsche Hochschulen. Eine der sechs diesjährigen Professuren wird an der TUM als 'joint appointment' an den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften und Mathematik für den MIT-Professor Andreas Schulz eingerichtet. Der 44-Jährige wurde bereits im Alter von 29 Jahren ans MIT berufen, und gilt als führender Experte auf dem Gebiet Operations Research. Mehr


 

TUM Mathematik Rutschen TUM Logo TUM Schriftzug Mathematik Logo Mathematik Schriftzug Rutsche

picture math department

Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  AnregungenCopyright Technische Universität München