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Highlights


Höchste deutsche Auszeichnung für Theoretische Physik an Herbert Spohn

Die Max-Planck-Medaille 2017 wird an Prof. Herbert Spohn verliehen. Er erhält damit die höchste Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Theoretische Physik. Die Goldmedaille wird im März auf der 81. DPG-Jahrestagung in Münster überreicht. Die Fakultät gratuliert Herrn Spohn auf das Herzlichste!

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(Bilder: Eckert u. Heddergott/TUM; Max Planck-Medaille/DPG)

Die renommierte Auszeichnung wird seit 1929 jährlich verliehen. Träger diese Auszeichnung sind unter anderem A. Einstein, W. Heisenberg, N. Bohr und Max Planck selbst. Herbert Spohn erhält die Medaille für seine Leistungen in der statistischen Physik, die den Übergang von mikroskopischen zu makroskopischen Phänomenen behandeln.

Herbert Spohn wurde 1998 an den Lehrstuhl für Mathematische Physik an die Fakultät für Mathematik der TU München berufen. Zusätzlich wurde er auch Mitglied des Physik-Departments. Zwischen 2006 und 2009 war er Dekan der Fakultät für Mathematik. Seit 2012 ist er TUM Emeritus of Excellence. Mehr

Modelle zur Vorhersage und Beeinflussung des Verhaltens von Gruppen

People
(Foto: Andreas Battenberg/TUM)

Lange Zeit galt die mathematische Modellierung sozialer Systeme und Dynamiken als Science Fiction. Doch menschliches Verhalten berechnen und damit beeinflussen zu können, ist auf dem besten Weg Realität zu werden. Professor Fornasier und sein Team bewiesen unlängst mathematische Gesetzmäßigkeiten die zeigen, wie überraschend einfach es ist, auf der Grundlage beobachteter Daten über die Dynamik präzise mathematische Modelle für bestimmte relativ einfache Gruppeninteraktionen automatisch zu produzieren und zu kontrollieren. Mehr

ERC Consolidator Grant für Prof. Christian Liedtke

Der European Research Council (ERC) hat Prof. Christian Liedtke einen renommierten Consolidator Grant Pfeil zugesprochen.

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Der ERC fördert damit das Projekt K3CRYSTAL mit einem Consolidator Grant für 5 Jahre mit 1.3 Millionen Euro. Dieses Projekt ist in der Algebraischen Geometrie in der Arbeitsgruppe M11 (Algebra) angesiedelt. Es soll darum gehen, algebraische Flächen und insbesondere K3 Flächen und deren Parameterräume mit Hilfe von sogenannten Kristallen genauer zu beschreiben, klassifizieren und zu verstehen. Mehr

Fortsetzung für Sonderforschungsbereich „Discretization in Geometry and Dynamics“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt die zweite Förderphase für den mathematischen SFB/TRR 109 an TU Berlin und Technischen Universität München (TUM).

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(Foto: DGD/Helmut Pottmann)

Die DFG fördert den SFB/TRR109 von 2016 bis 2020 für weitere vier Jahre mit insgesamt über 7 Millionen Euro. „Die Fortsetzung des Sonderforschungsbereiches belegt die hervorragende Kooperation in unserem Verbund über die letzten vier Jahre und setzt mit der Erweiterung des Projektumfangs auch ein deutliches Zeichen für die Zukunft“, sagt Sprecher Alexander Bobenko, Professor für Geometrie an der TU Berlin. „Die weitere Förderung ermöglicht es, unsere Forschung in diesem spannenden Feld der Mathematik noch weiter zu vertiefen. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein“, ergänzt Co-Sprecher Folkmar Bornemann, Professor für Wissenschaftliches Rechnen an der TUM.

Zu dem transregionalen Forschungsverbund gehören neben der TU Berlin als Sprecherhochschule und der TUM als Partneruniversität führende Wissenschaftler der FU Berlin, der TU Graz, vom IST Austria sowie von der TU Wien. In insgesamt 17 Projekten bearbeiten über 120 Mathematikerinnen und Mathematiker Fragestellungen zur Diskretisierung von geometrischen Strukturen und dynamischen Prozessen. Der Bereich „Computation“ wird in der neuen Förderperiode mit nun sieben Teilprojekten deutlich erweitert, um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Verstärkt gefördert wird zudem die Öffentlichkeitsarbeit des SFBs, besonders in den Gebieten computergestützte Medien und Film. Die Förderung des mathematischen Nachwuchses bleibt in Form zahlreicher Forschungsstellen für Doktoranden und Postdoktoranden eine wichtige zentrale Aufgabe der Projektarbeit.

Strukturbewahrende Diskretisierung: Mathematische Methoden als Zukunftstechnologie

Im SFB/TRR109 wird die „Diskretisierung“ von geometrischen Strukturen und dynamischen Prozessen untersucht, also die Zerlegung glatter geometrischer Objekte (wie etwa geschwungene Oberflächen) in einfache Grundbausteine und diejenige kontinuierlicher Prozesse (wie etwa Flugbahnen von Satelliten) in einfache Teilschritte. Eine solche Diskretisierung erlaubt prinzipiell die Berechnung und Analyse am Computer und wird in Gebieten wie Computergraphik, digitaler Signalverarbeitung und numerischer Simulation schon seit langem eingesetzt. „Bisherige Methoden ermöglichen aber nur Näherungswerte, die für viele Aufgaben heute nicht mehr ausreichen“, erläutert Bobenko. „Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wollen wir daher sogenannte strukturbewahrende Diskretisierungen finden, untersuchen und anwenden. Man könnte auch sagen, wir wollen nicht mehr nur einzelnen Gleichungen, sondern gleich die zugrundliegenden Theorien diskretisieren“. Konkret sollen also Diskretisierungen gefunden werden, für die es in wichtigen Aspekten keine strukturellen Unterschiede zu entsprechenden glatten Flächen oder kontinuierlichen dynamischen Prozessen mehr gibt. So beschäftigt sich z.B. ein Teilprojekt mit der Zerlegung geschwungener Oberflächen in ebene Vierecke. Solche Vierecke können bei der Konstruktion eines geschwungenen Glasdachs genutzt werden, um eine kostengünstige, aber ästhetisch ansprechende Realisierung einer architektonischen Idee mit einfach zu fertigenden Bauelementen zu ermöglichen.

Kontakt:

Diane Clayton-Winter
Team-Assistenz SFB
Tel.: +49.89.289.18352
E-Mail: clayton@ma.tum.de

Weitere Informationen:



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CHE-Ranking 2015 – Mathe an der TUM ist abermals spitze!

Die Fakultät für Mathematik der Technischen Universität München liegt beim diesjährigen CHE-Ranking erneut in der Spitzengruppe.

In drei Hauptkategorien - Studiensituation insgesamt, Lehrangebot und Abschlüsse in angemessener Zeit - hat sie den begehrten „grünen Punkt“, der die Spitzengruppe ausweist, erhalten.

Mehr Infos | Pressemitteilung der TUM | CHE-Ranking der ZEIT Pfeil.

 

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