Die Fakultät für Mathematik der Technischen Universität München verleiht

Frau Dr. Ira Neitzel

aufgrund ihrer herausragenden mathematischen Qualifikation und wegen des hohen mathematischen Gehalts ihres vorgeschlagenen Projekts

"Numerische Analysis zustandsbeschränkter parabolischer Optimalsteuerungsprobleme mit endlich-dimensionaler und zeitabhängiger Steuerung"

den WALTHER-VON-DYCK-PREIS 2013 für Nachwuchswissenschaftler der Fakultät für Mathematik.

Kurzlebenslauf

Oktober 2001 - Juli 2006: Studium der Technomathematik an der Technischen Universität Berlin

Juli 2006 - September 2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematik der Technischen Universität Berlin (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Fredi Tröltzsch)

Juli 2006 - September 2008: Projektmitarbeiterin im DFG Schwerpunktprogramm 1253 "Optimierung mit partiellen Differentialgleichungen"

seit Oktober 2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Mathemik der Technischen Universität München (Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Boris Vexler)

Projektbeschreibung

Optimalsteuerungsprobleme mit partiellen Differentialgleichungen treten u.a. in vielen Anwendungsproblemen der Ingenieurwissenschaften auf. Ein durch partielle Differentialgleichungen beschreibbarer Vorgang, beispielsweise ein Wärmeleitprozess, soll durch sogenannte Steuerungen so beeinflusst werden, dass ein gegebenes Kostenfunktional minimiert wird. Oft sind punktweise Zustandsschranken, also Ungleichungsbedingungen an die Lösung der partiellen Differentialgleichung, gegeben. Es ist bekannt, dass zustandsbeschränkte Probleme eine Reihe von theoretischen und numerischen Herausforderungen verursachen. In den letzten Jahren wurde diese Problemklasse daher intensiv erforscht. Ein Aspekt dabei ist die Diskussion von Fehlerabschätzungen für die Finite-Element-Diskretisierung zustandsbeschränkter Probleme. In diesem Projekt werden wir uns mit parabolischen Problemen mit endlich vielen Steuerungsparametern beschäftigen, bei denen strukturelle Annahmen an die sogenannte aktive Menge gerechtfertigt sind. Für verwandte elliptische Probleme führten solche Annahmen im Vergleich zu Problemen mit ortsabhängigen Steuerungsfunktionen bereits zu höheren Konvergenzordnungen.
 

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